Claudia Abel, MSc., PhD Novice

PhD-Nov, Physiotherapeutin, AE und MSc Neuroorthopädie – Disability Management, Studierende im Doktoratsstudium Medizinische Wissenschaft – PhD Medical Science der PMU Salzburg-Nürnberg

  • PhD Medical Science – Novice
  • MSc Neuroorthopädie
  • Funktionelle Physiotherapie Kinder (und Erwachsene)
  • Kinder- und Erwachsenen Bobath-Therapie (NDT)
  • Integrative Manuelle Therapie Kinder (und Erwachsene)
  • Upledger Cranio-Sacral-Therapie Kinder (und Erwachsene)
  • Osteopathische Behandlungstechniken
  • Kinder-Rheuma-Therapie
  • Kinder-Schmerz-Therapie
  • Galileo-Ganzkörpervibrationstherapie

Praxistätigkeit

Praxistätigkeit

Eine erfolgreiche Therapie beginnt für mich nicht mit einer Behandlungstechnik, sondern mit einer präzisen physiotherapeutischen Diagnostik. Sie bildet die Grundlage, um Bewegungsentwicklung zu verstehen, funktionelle Zusammenhänge zu erkennen und gemeinsam mit den Familien realistische Therapieziele zu entwickeln.

Meine therapeutische Arbeit konzentriert sich ausschließlich auf Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit neurologischen, neuroorthopädischen und komplexen orthopädischen Fragestellungen. Die Verbindung aus klinischer Erfahrung, wissenschaftlicher Evidenz und funktionellem Denken prägt dabei jede therapeutische Entscheidung.

Mit dem Masterstudium „Neuroorthopädie – Disability Management“ (MSc) an der Donau-Universität Krems habe ich mich auf die Untersuchung und Behandlung neuroorthopädischer Krankheitsbilder spezialisiert. Im Rahmen meines Doktoratsstudiums Medical Science (PhD) an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität beschäftige ich mich wissenschaftlich mit der Diagnostik frühkindlicher Asymmetrien. Die Erkenntnisse aus Forschung und Lehre fließen unmittelbar in meine tägliche klinische Arbeit ein.

Mein therapeutischer Ansatz verbindet neurophysiologische Behandlungskonzepte mit manuellen Techniken, evidenzbasiertem Krafttraining sowie einer individuell angepassten Förderung der motorischen Entwicklung. Nicht die Methode steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, welche Intervention für das jeweilige Kind den größten funktionellen Nutzen erwarten lässt.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der frühzeitigen Prävention sekundärer Veränderungen. Ziel ist es, Beweglichkeit langfristig zu erhalten, Kontrakturen und Fehlstellungen möglichst zu vermeiden sowie die Teilhabe der Kinder im Alltag nachhaltig zu fördern. Dabei spielt neben der Therapie auch die enge Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten, Orthopädietechnik, Ergotherapie, Logopädie, Pädagogik und den Familien eine entscheidende Rolle.

Therapie endet für mich nicht an der Behandlungsliege. Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen eines Kindes und damit ein wesentlicher Bestandteil des Therapieerfolgs. Deshalb gehören Beratung, verständliche Aufklärung und die gemeinsame Entwicklung alltagstauglicher Lösungen ebenso selbstverständlich zu meiner Arbeit wie die eigentliche Behandlung.

Lehre, Wissenschaft und internationale Vernetzung

Die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung, klinischer Praxis und Lehre prägt meinen beruflichen Weg seit vielen Jahren.

Als Präsidentin der Internationalen Vereinigung für Neuroorthopädie setze ich mich für die wissenschaftliche und klinische Weiterentwicklung der Neuroorthopädie im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus ein. Gemeinsam mit einem internationalen Netzwerk aus Medizin, Therapie und Wissenschaft arbeite ich daran, den interdisziplinären Austausch zu fördern, aktuelle Forschung in die Praxis zu übertragen und die Versorgung von Kindern mit neurologischen und neuroorthopädischen Erkrankungen nachhaltig weiterzuentwickeln.

Meine Lehrtätigkeit umfasst Vorlesungen, Seminare und Fortbildungen für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie interdisziplinäre Fachgruppen. Als Initiatorin, Projektleiterin und Dozentin war ich an der Donau-Universität Krems unter anderem in den Universitätslehrgängen „Bewegungsentwicklung – Diagnostik und Therapie“ sowie „Neuroorthopädie – Disability Management“ tätig.

Heute bin ich als Referentin auf nationalen und internationalen Kongressen, Symposien und Fortbildungsveranstaltungen tätig. Im Mittelpunkt meiner Vorträge steht die Verbindung von wissenschaftlicher Evidenz und klinischer Erfahrung – mit dem Ziel, Diagnostik und Therapie in der Kinder- und Neuroorthopädie kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Derzeit erweitere ich meine akademische Lehrtätigkeit um ein neues universitäres Engagement in Deutschland. Ich freue mich darauf, meine klinische Erfahrung und wissenschaftliche Arbeit künftig auch dort in die Ausbildung zukünftiger Therapeutinnen und Therapeuten einzubringen. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Lehrbücher

Bei den beiden ersten Lehrbüchern für Neuroorthopädie konnte ich meine Expertise als Mitherausgeberin und Mitautorin einfließen lassen:

Neuroorthopädie – Disability Management
Multiprofessionelle Teamarbeit und interdisziplinäres Denken
Strobl, Schikora, Pitz, Abel (2021) Springer-Verlag
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-61330-6

Therapeutisches Arbeiten in der Neuroorthopädie
Multiprofessionelle Teamarbeit und transdisziplinäres Denken
Strobl, Abel, Pitz, Schikora (2021) Springer-Verlag
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-60493-9

Für das Standardlehrbuch für Physiotherapeuten in der Pädiatrie durfte ich drei Kapitel gestalten:

Physiotherapie in der Pädiatrie
Ackermann, Stuhlfelder (2021) Thieme-Verlag
https://shop.thieme.de/Physiotherapie-in-der-Paediatrie/9783132434202

Die erste Hälfte meiner Master-Arbeit konnte ich in Zusammenarbeit mit dem Springer-Verlag publizieren:

Intrinsische Motivation in der Kindertherapie Band 1
Abel (2023) Springer-Verlag

https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-68075-9

Und auch bei diesem innovativen Nachschlagewerk über die Kinder- und Neuroorthopädie fließt meine Expertise im Bereich der Therapie mit ein:

Kinderorthopädie und Neuroorthopädie verstehen – Algorithmen zur Diagnostik und Behandlung

Strobl, Hübner, Landauer, Abel (2024), mmt-impuls-verlag

https://www.mmt-impuls.de/produkt/kinderorthopaedie-und-neuroorthopaedie-verstehen/